... denn da war ich mal Jugendleiter :-) Sehr cool, liebe Jasmin!
Wer nicht fragt, bleibt dumm!
Mittwoch, Juni 24, 2009
Samstag, Juni 20, 2009
Montag, Juni 15, 2009
Die Fähigkeit flexibel im Alltag zu sein
Sonntag, November 02, 2008
Ohne Erinnerung keine Heilung
Predigt bei Subzone und Mosaik in Frankfurt:
Guten Abend, ihr Lieben. Ich kann mir vorstellen, dass einige von euch etwas ramponiert aus den vergangenen Monaten hervorgegangen sind. Zwar haben wir schon darüber geredet und ich habe versucht euch eine göttliche Perspektive der Geschehnisse zu vermitteln, aber jetzt ist das Ganze ja erst vorbei und da merkt man manche Verletzung vielleicht erst so richtig, so wie bei einem Muskelkater, den man ja auch erst viel später merkt. Das will manch einer vielleicht am liebsten einfach vergessen, einfach hinter sich lassen. Das darf man aber nicht, das ist durchaus gefährlich. Deswegen haben wir uns entschlossen einen Prozess einzuleiten und zuzulassen, in dem wir Raum geben wollen, dass Verletzungen hochkommen, bewusst werden, damit auch die Chance zur Heilung ergriffen werden kann.
(…)
Ich möchte zwei Bibelstellen vorlesen. Ps 103,2+3a: “Ich will den Herrn loben und nie vergessen, wieviel Gutes er mir getan hat. Ja, er vergibt mir meine ganze Schuld.” Und Lk 7,41-43: “Ein reicher Mann hatte zwei Leuten Geld geliehen. Der eine Mann schuldete ihm 5.000 €, der andere 500 €. Weil sie aber zum festgesetzten Termin das Geld nicht zurückzahlen konnten, schenkte er es beiden. Welcher der beiden Männer wird ihm nun am meisten dankbar sein? Bestimmt der, dem er die grösste Schuld erlassen hat, antwortete Simon. „Du hast Recht!“, bestätigte ihm Jesus. Diese beiden Bibelstellen erzählen von der Wichtigkeit des Sich-Erinnerns für den Prozess der Vergebung und der Wiederherstellung. In dem gleichen Mass, wie das Sündersein des Menschen unsere Beziehung zu Gott zerstört hat, nimmt die Vergebung als die Erneuerung und Wiederherstellung dieser Beziehung die zentrale Stelle in jeder christlichen Verkündigung ein. Trotzdem ist es so, dass gerade bei diesem wichtigen Thema die Auffassungen weit auseinandergehen. Viele sind sich unsicher darüber, ob die Vergebung in ihrem Leben wirklich gegriffen hat, zumal wenn sie sich an ihre Sünden wieder erinnern. In der Vergebung geschieht die Nichtigmachung der geschehenen Sünde und der Sünder wird befreit aus der Herrschaft der Dunkelheit und darf nun im Reich des Lichts leben. Ich glaube, dass wir diesen Prozess niemals vergessen dürfen und ihn ständig vor Augen haben sollten und dass der Psalmist deswegen sagt: “Ich will den Herrn loben und nie vergessen, wieviel Gutes er mir getan hat. Ja, er vergibt mir meine ganze Schuld.” Als wir vor Jahren in Auschwitz waren, um Busse zu tun für die Schuld unserer Väter, die, wie wir erkennen mussten auch unsere eigene ist oder zumindest hätte sein können. da kam auf der Rückfahrt einer der Jugendlichen zu dem Leiter der Fahrt und fragte ihn: Warum müssen wir uns eigentlich dauernd mit unserer Vergangenheit beschäftigen? Heisst es nicht in 1.Joh 1,9: “Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit.” Wenn wir also jetzt in Auschwitz um Vergebung gebeten haben, ist es dann damit nicht genug? Können wir es dann nicht ad acta legen und diese ganzen schrecklichen Dinge vergessen? “Ich will den Herrn loben und nie vergessen, wieviel Gutes er mir getan hat. Ja, er vergibt mir meine ganze Schuld.”
(…)
Genau so fühlen wir uns oft auch in Bezug auf Verletzungen. Müssen wir da immer wieder drüber reden? Kann ich nicht einfach sagen: „Schwamm drüber.“ und dann ist es gut? Wie lange muss man denn mit solchen Sachen umgehen? Was ist überhaupt eine Verletzung? Eine Verletzung (grch Trauma) ist jede von außen einwirkende Beeinträchtigung der körperlichen, seelischen oder sozialen Integrität eines Einzelnen oder einer Gemeinschaft. Im AT gibt es 3 unterschiedliche und im NT 2 Wörter für Verletzung und Verwundung. Alle stehen nicht nur für körperliche Folgen von Gewalteinwirkung, sondern auch für die psychischen und sozialen Folgen einer Traumatisierung. Im AT zeigt besonders Jesaja auf, dass der Gemeinschaft und damit auch dem Einzelnen aufgrund der zerstörten Gottesbeziehung Verletzungen entstehen (Jes 1,6; 54,6) und dass eine Umkehr zurück in die Gottesbeziehung (Jes 30,26) heilen würde. Auch Gott kann traumatisiert werden: Jes 63,10 sagt, dass das Volk durch seine Abtrünnigkeit den Heiligen Geist verletzt hat, der als Mutter ja eigentlich das Bestreben hat, die Familie zusammen zu halten, so dass sie unversehrt und funktionstüchtig ist. Gerade da aber setzt die Verletzung an. Sie ist das Hervorrufen oder Steigern eines, wenn auch nur vorübergehenden, vom normalen Funktionieren eines Körpers abweichenden, Zustandes (Ps 109,22f). Dabei ist es unerheblich ob das betroffene Glied des Leibes Schmerzen erleidet. So kann selbst ein rechtswidriges Abschneiden der Haare schon den juristischen Tatbestand der Körperverletzung erfüllen. Wenn der Täter ein Opfer beschädigt, dann wird er außerdem nicht nur gegenüber dem Geschöpf schuldig, sondern er versündigt sich auch gegenüber dem Schöpfer, indem er die Schöpfungsordnung verletzt. Im Prinzip ist jede Handlung ohne die Einwilligung des anderen als Verletzung zu beurteilen, auch als Verletzung seiner Ebenbildlichkeit und in diesem Sinn dann als Verletzung Gottes (1.Kor 8,12).
(…)
Was ist euch eigentlich passiert?
(…)
Zwei, die euch versprochen haben euch zu leiten und euch einen sicheren Rahmen in der Jugendkirche zu bieten haben sich aufgrund eines Streits doch getrennt und einer davon hat euch allein gelassen. Damit hat es mal 2005 angefangen. Das war die Trennung Bernd-Mickey. Natürlich gibt es dazu viel darüber zu sagen, wie ich mich damals gefühlt habe und wie Bernd sich damals gefühlt hat und die eine Hälfte mochte in diesem Geschehen den Bernd lieber, die andere Hälfte mich. Aber das alles ist völlig nebensächlich für euch. Denn für die Gemeindeglieder der Jugendkirche bleibt übrig: Mickey Wiese war plötzlich weg und hat uns allein gelassen.
(…)
2 Jahre später hat die Gemeinde, die die Jugendkirche bis dahin 9 Jahre unterstützt hat, nur 1 Jahr vor dem 10jährigen Jubiläum die Jugendkirche rausgeworfen. Das war 2007 die Trennung Gerold-Bernd. Auch hier ist wieder völlig nebensächlich was Gerold dazu bewegt hat oder was die Gemeindeglieder der Jugendkirche, die damals ins CZF gegangen sind, bewegt hat. Für die Gemeindeglieder der Jugendkirche bleibt übrig: Wir sind verlassen worden.
(…)
Und nur 1 Jahr später nach dem 10jährigen Jubiläum im April bricht Bernd seelisch unter dem Druck all der nichtverarbeiteten Verletzungen der Vergangenheit zusammen und verlässt mit Oli zusammen die Jugendkirche und mit seiner Familie dazu die Stadt. Natürlich ist Bernd krank und kann nichts dafür. Aber das ist für die Gemeindeglieder von Subzone und Mosaik völlig nebensächlich. Denn für die bleibt unter dem Strich übrig: Zwei, die euch versprochen hatten euch in die Zukunft zu führen und große Dinge mit euch zu gestalten, haben euch alleine gelassen. Das war 2008, jetzt gerade erst, Bernd/Oli - Subzone/Mosaik. Das Projekt Subzone und Mosaik kam dadurch erheblich ins Schlingern und manch einer fühlte sich gar nicht mehr so sicher. Dazu ist eine Gemeinde aber da, dass man sich in ihr sicher fühlen kann.
(…)
Heißt es doch 2.Tim 3,10f.: „Du aber bist genau meiner Lehre gefolgt, meinem Lebenswandel, meinem Vorsatz, meinem Glauben, meiner Langmut, meiner Liebe, meinem Ausharren, meinen Verfolgungen, meinen Leiden.“
Wenn einer so etwas sagt und es auch so meint, dann zeugt das im positivsten Fall von einem gesunden und im übernatürlichen Fall von einem geheilten Selbstvertrauen. Aber irgendwie kommt da in einem doch auch ein undefinierbares komisches Gefühl auf. Die deutsche Vergangenheit hat uns schließlich auch gelehrt, dass totale Nachfolge in’s Verderben führt. Jeder von uns könnte doch auch sofort mindestens eine erlebte oder gehörte Geschichte erzählen, wo eine solche Aktion schiefgelaufen ist und erhebliche Verletzungen hinterlassen hat. Es gibt geradezu unglaublich viele Leute mit denen ich ins Gespräch komme, die erlebt haben, dass sie irgendeinem geistlichen Leiter gefolgt sind, ihm vertraut haben, sich von ihm haben begeistern lassen und dann schmählich verraten, ausgenutzt und/oder verlassen wurden. Es gibt zwar keine statistischen Erhebungen darüber wie groß der Flurschaden ist, aber jede Seele, die im an sich positiven Prozess der Jüngerschaft verletzt wurde, ist eine zu viel. Und Leiter, die sich damit trösten wollen, dass Späne fallen wo gehobelt wird, erinnere ich an die Mahnung Gottes in Hes 34,1-6, wo Gott leere Kirchen und die allseits immer wieder beklagte Jüngerschaftsresistenz der Jugend geradezu ursächlich mit dem Missbrauch der Hirtentätigkeit verknüpft. Es ist kein antiautoritärer Geist der die Jugend in unserem Land davon abhält, die Segnungen von Jüngerschaft vertrauensvoll zu empfangen. Es ist vielmehr das, was Paulus an anderer Stelle beklagt, wo er ebenfalls Leute auffordert ihn nachzuahmen (1.Kor 4,15f.): Es gibt viel zu viele Zuchtmeister und zu wenige Väter. Das Misstrauen gegen Leute, die sagen: „Folge mir nach!“ ist dabei aber nicht nur auf Deutschland begrenzt und lässt sich auch nicht vordergründig einfach nur mit den Auswirkungen des 3. Reichs, der 68er Bewegung und dergleichen mehr erklären. Natürlich gibt das der deutschen Jüngerschaftsszene eine besondere Note, aber nicht zuletzt möge man sich an Derek Prince erinnern, der sich schon 1983 von einer durch ihn selbst mitinitiierten Jüngerschaftsbewegung ausdrücklich distanzierte.
(…)
Derek Prince sagte dazu: „Ich glaube, dass wir den gleichen Fehler begangen haben wie die Galater: Wir haben im Geist begonnen und sind dann schnell ins Fleischliche degeneriert (Gal 3,3). Aus dieser Erkenntnis heraus tat ich Buße über meine Beteiligung an dieser irrtümlichen Bewegung und sagte mich davon los. Ich bedauere zutiefst, dass dadurch dem Leib Christi Schaden zugefügt wurde, der sich auch im persönlichen Leben vieler vielversprechender junger Männer und Frauen niederschlug.“
(…)
Ich glaube, dass uns im CZF und in der Jugendkirche Subzone Ähnliches passiert ist. Wir kennen das Ausmaß der Verletzungen, die wir Leiter aus den unterschiedlichen Epochen verursacht haben noch nicht genau. Aber wir werden uns eines Tages dafür entschuldigen müssen.
(…)
Aber auch das ist für die Gemeindeglieder von Subzone und Mosaik zunächst einmal nebensächlich. Für euch ist wichtig: Wie gehe ich denn damit jetzt um? Und da muss man erst einmal feststellen, dass es mindestens drei Gruppen gibt, drei unterschiedliche Möglichkeiten auf die geschehnisse der letzten Zeit zu reagieren. Die erste Gruppe trauert, weil sie Bernd und Oli lieb hatten und sich jetzt so fühlen, als seien sie ihnen weggestorben. Die zweite Gruppe fühlt sich gut, weil sie Bernd und Oli nicht mochten und denken: Das wurde ja auch Zeit, dass die mal weggekommen sind. Und die dritte Gruppe rekrutiert sich aus den beiden vorhergehenden Gruppen und sagt ganz pragmatisch: Schwamm drüber, wir können uns jetzt nicht länger damit befassen, wir haben eine Jugendkirche zu gestalten, und das braucht unsere ganze Energie. Dazu gibt es eine schöne Geschichte von einem Rabbi: Zu einem Rabbi kommt eine Frau und klagt ihm ihr Leid mit ihrem Ehemann. Und der Rabbi sagt zu ihr: Du hast Recht. Am nächsten Tag kommt der Ehemann zum Rabbi und klagt ihm sein Leid mit seiner Ehefrau. Und der Rabbi sagt zu ihm: Du hast Recht. Ein Schüler des Rabbis, der das alles mitbekommen hat, geht zum Rabbi und sagt: Rabbi, du hast beiden in ihrer Unterschiedlichkeit Recht gegeben. Das kannst du doch nicht machen. Und der Rabbi sagt zu ihm: Du hast Recht. Alle drei Gruppen haben Recht in ihrem Empfinden, weil es ihr Empfinden ist und dein Empfinden kann dir niemand nehmen oder verbieten. Es ist eben so in dir. Aber allen drei Gruppen muss man auch sagen: Es kommt die Zeit, wo du in einen Trauerprozess eintreten musst, um die Dinge auf deine Weise zu verarbeiten und dieser Trauerprozess dauert im Schnitt 2 Jahre. Und er besteht für alle drei Gruppen aus ca. 5 Stufen.
(…)
….. Folien über Trauerprozess und die 5 Grundgefühle des Menschen ….





(…)
Der Begriff Heilung (grch Therapeia) bezeichnet den Prozess, wenn etwas Verletztes wiederhergestellt wird. Dieser Prozess ist das Zusammenwirken mehrerer Faktoren körperlicher, seelischer, sozialer, oder göttlicher Natur. So, wie man umfassend verletzt werden kann, steht im AT das hebräische refuah (Raphael - Gott heilt) für Heilung auf allen Ebenen. Aber auch die griechischen Begriffe für Heilung im NT sind sehr interessant, weil in ihnen allen die Bedeutung „dem anderen dienen“ mitschwingt. Dieser Aspekt des Heilungsprozesses bindet den Geheilten in ein therapeutisches Beziehungsnetz ein. Das wird auch in der Aufforderung Jesu deutlich, den auferweckten Lazarus aus seinen einengenden Grabtüchern auszuwickeln. Manche Heilung wird sogar mit dem Wort für Errettung, sozein, beschrieben. Und so wie der Name des Erretters Jesus Rettung, Hilfe und Heil zugleich bedeutet, scheinen auch körperliche Heilung und geistliche Rettung aus ein und derselben Quelle zu fließen. Im Kontext der biblischen Berichte werden nicht nur die Schwäche des Körpers, sondern auch immer wieder die Schwäche des ganze Menschen, seine Armseligkeit, Unfähigkeit, Nutzlosigkeit und Bedeutungslosigkeit geheilt und auch seine wirtschaftliche Schwäche.
(…)
Das grch Wort für Krankheit, asthenäs, bedeutet einfach Kraftlosigkeit und Schwäche unterschiedlichster Art. Ganzheitliche Heilung setzt auf verschiedenen Ebenen an, zielt aber immer darauf den Einzelnen und die Gemeinschaft wieder handlungsfähig zu machen, sie zu befähigen zu lieben, zu genießen, sich zu freuen und den Willen Gottes zu tun. Letztendlich ist das Ziel von Heilung die Herstellung einer göttlichen Ordnung und hört darum wohl auch erst in der Ewigkeit auf.
(…)
Guten Abend, ihr Lieben. Ich kann mir vorstellen, dass einige von euch etwas ramponiert aus den vergangenen Monaten hervorgegangen sind. Zwar haben wir schon darüber geredet und ich habe versucht euch eine göttliche Perspektive der Geschehnisse zu vermitteln, aber jetzt ist das Ganze ja erst vorbei und da merkt man manche Verletzung vielleicht erst so richtig, so wie bei einem Muskelkater, den man ja auch erst viel später merkt. Das will manch einer vielleicht am liebsten einfach vergessen, einfach hinter sich lassen. Das darf man aber nicht, das ist durchaus gefährlich. Deswegen haben wir uns entschlossen einen Prozess einzuleiten und zuzulassen, in dem wir Raum geben wollen, dass Verletzungen hochkommen, bewusst werden, damit auch die Chance zur Heilung ergriffen werden kann.
(…)
Ich möchte zwei Bibelstellen vorlesen. Ps 103,2+3a: “Ich will den Herrn loben und nie vergessen, wieviel Gutes er mir getan hat. Ja, er vergibt mir meine ganze Schuld.” Und Lk 7,41-43: “Ein reicher Mann hatte zwei Leuten Geld geliehen. Der eine Mann schuldete ihm 5.000 €, der andere 500 €. Weil sie aber zum festgesetzten Termin das Geld nicht zurückzahlen konnten, schenkte er es beiden. Welcher der beiden Männer wird ihm nun am meisten dankbar sein? Bestimmt der, dem er die grösste Schuld erlassen hat, antwortete Simon. „Du hast Recht!“, bestätigte ihm Jesus. Diese beiden Bibelstellen erzählen von der Wichtigkeit des Sich-Erinnerns für den Prozess der Vergebung und der Wiederherstellung. In dem gleichen Mass, wie das Sündersein des Menschen unsere Beziehung zu Gott zerstört hat, nimmt die Vergebung als die Erneuerung und Wiederherstellung dieser Beziehung die zentrale Stelle in jeder christlichen Verkündigung ein. Trotzdem ist es so, dass gerade bei diesem wichtigen Thema die Auffassungen weit auseinandergehen. Viele sind sich unsicher darüber, ob die Vergebung in ihrem Leben wirklich gegriffen hat, zumal wenn sie sich an ihre Sünden wieder erinnern. In der Vergebung geschieht die Nichtigmachung der geschehenen Sünde und der Sünder wird befreit aus der Herrschaft der Dunkelheit und darf nun im Reich des Lichts leben. Ich glaube, dass wir diesen Prozess niemals vergessen dürfen und ihn ständig vor Augen haben sollten und dass der Psalmist deswegen sagt: “Ich will den Herrn loben und nie vergessen, wieviel Gutes er mir getan hat. Ja, er vergibt mir meine ganze Schuld.” Als wir vor Jahren in Auschwitz waren, um Busse zu tun für die Schuld unserer Väter, die, wie wir erkennen mussten auch unsere eigene ist oder zumindest hätte sein können. da kam auf der Rückfahrt einer der Jugendlichen zu dem Leiter der Fahrt und fragte ihn: Warum müssen wir uns eigentlich dauernd mit unserer Vergangenheit beschäftigen? Heisst es nicht in 1.Joh 1,9: “Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit.” Wenn wir also jetzt in Auschwitz um Vergebung gebeten haben, ist es dann damit nicht genug? Können wir es dann nicht ad acta legen und diese ganzen schrecklichen Dinge vergessen? “Ich will den Herrn loben und nie vergessen, wieviel Gutes er mir getan hat. Ja, er vergibt mir meine ganze Schuld.”
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Genau so fühlen wir uns oft auch in Bezug auf Verletzungen. Müssen wir da immer wieder drüber reden? Kann ich nicht einfach sagen: „Schwamm drüber.“ und dann ist es gut? Wie lange muss man denn mit solchen Sachen umgehen? Was ist überhaupt eine Verletzung? Eine Verletzung (grch Trauma) ist jede von außen einwirkende Beeinträchtigung der körperlichen, seelischen oder sozialen Integrität eines Einzelnen oder einer Gemeinschaft. Im AT gibt es 3 unterschiedliche und im NT 2 Wörter für Verletzung und Verwundung. Alle stehen nicht nur für körperliche Folgen von Gewalteinwirkung, sondern auch für die psychischen und sozialen Folgen einer Traumatisierung. Im AT zeigt besonders Jesaja auf, dass der Gemeinschaft und damit auch dem Einzelnen aufgrund der zerstörten Gottesbeziehung Verletzungen entstehen (Jes 1,6; 54,6) und dass eine Umkehr zurück in die Gottesbeziehung (Jes 30,26) heilen würde. Auch Gott kann traumatisiert werden: Jes 63,10 sagt, dass das Volk durch seine Abtrünnigkeit den Heiligen Geist verletzt hat, der als Mutter ja eigentlich das Bestreben hat, die Familie zusammen zu halten, so dass sie unversehrt und funktionstüchtig ist. Gerade da aber setzt die Verletzung an. Sie ist das Hervorrufen oder Steigern eines, wenn auch nur vorübergehenden, vom normalen Funktionieren eines Körpers abweichenden, Zustandes (Ps 109,22f). Dabei ist es unerheblich ob das betroffene Glied des Leibes Schmerzen erleidet. So kann selbst ein rechtswidriges Abschneiden der Haare schon den juristischen Tatbestand der Körperverletzung erfüllen. Wenn der Täter ein Opfer beschädigt, dann wird er außerdem nicht nur gegenüber dem Geschöpf schuldig, sondern er versündigt sich auch gegenüber dem Schöpfer, indem er die Schöpfungsordnung verletzt. Im Prinzip ist jede Handlung ohne die Einwilligung des anderen als Verletzung zu beurteilen, auch als Verletzung seiner Ebenbildlichkeit und in diesem Sinn dann als Verletzung Gottes (1.Kor 8,12).
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Was ist euch eigentlich passiert?
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Zwei, die euch versprochen haben euch zu leiten und euch einen sicheren Rahmen in der Jugendkirche zu bieten haben sich aufgrund eines Streits doch getrennt und einer davon hat euch allein gelassen. Damit hat es mal 2005 angefangen. Das war die Trennung Bernd-Mickey. Natürlich gibt es dazu viel darüber zu sagen, wie ich mich damals gefühlt habe und wie Bernd sich damals gefühlt hat und die eine Hälfte mochte in diesem Geschehen den Bernd lieber, die andere Hälfte mich. Aber das alles ist völlig nebensächlich für euch. Denn für die Gemeindeglieder der Jugendkirche bleibt übrig: Mickey Wiese war plötzlich weg und hat uns allein gelassen.
(…)
2 Jahre später hat die Gemeinde, die die Jugendkirche bis dahin 9 Jahre unterstützt hat, nur 1 Jahr vor dem 10jährigen Jubiläum die Jugendkirche rausgeworfen. Das war 2007 die Trennung Gerold-Bernd. Auch hier ist wieder völlig nebensächlich was Gerold dazu bewegt hat oder was die Gemeindeglieder der Jugendkirche, die damals ins CZF gegangen sind, bewegt hat. Für die Gemeindeglieder der Jugendkirche bleibt übrig: Wir sind verlassen worden.
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Und nur 1 Jahr später nach dem 10jährigen Jubiläum im April bricht Bernd seelisch unter dem Druck all der nichtverarbeiteten Verletzungen der Vergangenheit zusammen und verlässt mit Oli zusammen die Jugendkirche und mit seiner Familie dazu die Stadt. Natürlich ist Bernd krank und kann nichts dafür. Aber das ist für die Gemeindeglieder von Subzone und Mosaik völlig nebensächlich. Denn für die bleibt unter dem Strich übrig: Zwei, die euch versprochen hatten euch in die Zukunft zu führen und große Dinge mit euch zu gestalten, haben euch alleine gelassen. Das war 2008, jetzt gerade erst, Bernd/Oli - Subzone/Mosaik. Das Projekt Subzone und Mosaik kam dadurch erheblich ins Schlingern und manch einer fühlte sich gar nicht mehr so sicher. Dazu ist eine Gemeinde aber da, dass man sich in ihr sicher fühlen kann.
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Heißt es doch 2.Tim 3,10f.: „Du aber bist genau meiner Lehre gefolgt, meinem Lebenswandel, meinem Vorsatz, meinem Glauben, meiner Langmut, meiner Liebe, meinem Ausharren, meinen Verfolgungen, meinen Leiden.“
Wenn einer so etwas sagt und es auch so meint, dann zeugt das im positivsten Fall von einem gesunden und im übernatürlichen Fall von einem geheilten Selbstvertrauen. Aber irgendwie kommt da in einem doch auch ein undefinierbares komisches Gefühl auf. Die deutsche Vergangenheit hat uns schließlich auch gelehrt, dass totale Nachfolge in’s Verderben führt. Jeder von uns könnte doch auch sofort mindestens eine erlebte oder gehörte Geschichte erzählen, wo eine solche Aktion schiefgelaufen ist und erhebliche Verletzungen hinterlassen hat. Es gibt geradezu unglaublich viele Leute mit denen ich ins Gespräch komme, die erlebt haben, dass sie irgendeinem geistlichen Leiter gefolgt sind, ihm vertraut haben, sich von ihm haben begeistern lassen und dann schmählich verraten, ausgenutzt und/oder verlassen wurden. Es gibt zwar keine statistischen Erhebungen darüber wie groß der Flurschaden ist, aber jede Seele, die im an sich positiven Prozess der Jüngerschaft verletzt wurde, ist eine zu viel. Und Leiter, die sich damit trösten wollen, dass Späne fallen wo gehobelt wird, erinnere ich an die Mahnung Gottes in Hes 34,1-6, wo Gott leere Kirchen und die allseits immer wieder beklagte Jüngerschaftsresistenz der Jugend geradezu ursächlich mit dem Missbrauch der Hirtentätigkeit verknüpft. Es ist kein antiautoritärer Geist der die Jugend in unserem Land davon abhält, die Segnungen von Jüngerschaft vertrauensvoll zu empfangen. Es ist vielmehr das, was Paulus an anderer Stelle beklagt, wo er ebenfalls Leute auffordert ihn nachzuahmen (1.Kor 4,15f.): Es gibt viel zu viele Zuchtmeister und zu wenige Väter. Das Misstrauen gegen Leute, die sagen: „Folge mir nach!“ ist dabei aber nicht nur auf Deutschland begrenzt und lässt sich auch nicht vordergründig einfach nur mit den Auswirkungen des 3. Reichs, der 68er Bewegung und dergleichen mehr erklären. Natürlich gibt das der deutschen Jüngerschaftsszene eine besondere Note, aber nicht zuletzt möge man sich an Derek Prince erinnern, der sich schon 1983 von einer durch ihn selbst mitinitiierten Jüngerschaftsbewegung ausdrücklich distanzierte.
(…)
Derek Prince sagte dazu: „Ich glaube, dass wir den gleichen Fehler begangen haben wie die Galater: Wir haben im Geist begonnen und sind dann schnell ins Fleischliche degeneriert (Gal 3,3). Aus dieser Erkenntnis heraus tat ich Buße über meine Beteiligung an dieser irrtümlichen Bewegung und sagte mich davon los. Ich bedauere zutiefst, dass dadurch dem Leib Christi Schaden zugefügt wurde, der sich auch im persönlichen Leben vieler vielversprechender junger Männer und Frauen niederschlug.“
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Ich glaube, dass uns im CZF und in der Jugendkirche Subzone Ähnliches passiert ist. Wir kennen das Ausmaß der Verletzungen, die wir Leiter aus den unterschiedlichen Epochen verursacht haben noch nicht genau. Aber wir werden uns eines Tages dafür entschuldigen müssen.
(…)
Aber auch das ist für die Gemeindeglieder von Subzone und Mosaik zunächst einmal nebensächlich. Für euch ist wichtig: Wie gehe ich denn damit jetzt um? Und da muss man erst einmal feststellen, dass es mindestens drei Gruppen gibt, drei unterschiedliche Möglichkeiten auf die geschehnisse der letzten Zeit zu reagieren. Die erste Gruppe trauert, weil sie Bernd und Oli lieb hatten und sich jetzt so fühlen, als seien sie ihnen weggestorben. Die zweite Gruppe fühlt sich gut, weil sie Bernd und Oli nicht mochten und denken: Das wurde ja auch Zeit, dass die mal weggekommen sind. Und die dritte Gruppe rekrutiert sich aus den beiden vorhergehenden Gruppen und sagt ganz pragmatisch: Schwamm drüber, wir können uns jetzt nicht länger damit befassen, wir haben eine Jugendkirche zu gestalten, und das braucht unsere ganze Energie. Dazu gibt es eine schöne Geschichte von einem Rabbi: Zu einem Rabbi kommt eine Frau und klagt ihm ihr Leid mit ihrem Ehemann. Und der Rabbi sagt zu ihr: Du hast Recht. Am nächsten Tag kommt der Ehemann zum Rabbi und klagt ihm sein Leid mit seiner Ehefrau. Und der Rabbi sagt zu ihm: Du hast Recht. Ein Schüler des Rabbis, der das alles mitbekommen hat, geht zum Rabbi und sagt: Rabbi, du hast beiden in ihrer Unterschiedlichkeit Recht gegeben. Das kannst du doch nicht machen. Und der Rabbi sagt zu ihm: Du hast Recht. Alle drei Gruppen haben Recht in ihrem Empfinden, weil es ihr Empfinden ist und dein Empfinden kann dir niemand nehmen oder verbieten. Es ist eben so in dir. Aber allen drei Gruppen muss man auch sagen: Es kommt die Zeit, wo du in einen Trauerprozess eintreten musst, um die Dinge auf deine Weise zu verarbeiten und dieser Trauerprozess dauert im Schnitt 2 Jahre. Und er besteht für alle drei Gruppen aus ca. 5 Stufen.
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….. Folien über Trauerprozess und die 5 Grundgefühle des Menschen ….
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Der Begriff Heilung (grch Therapeia) bezeichnet den Prozess, wenn etwas Verletztes wiederhergestellt wird. Dieser Prozess ist das Zusammenwirken mehrerer Faktoren körperlicher, seelischer, sozialer, oder göttlicher Natur. So, wie man umfassend verletzt werden kann, steht im AT das hebräische refuah (Raphael - Gott heilt) für Heilung auf allen Ebenen. Aber auch die griechischen Begriffe für Heilung im NT sind sehr interessant, weil in ihnen allen die Bedeutung „dem anderen dienen“ mitschwingt. Dieser Aspekt des Heilungsprozesses bindet den Geheilten in ein therapeutisches Beziehungsnetz ein. Das wird auch in der Aufforderung Jesu deutlich, den auferweckten Lazarus aus seinen einengenden Grabtüchern auszuwickeln. Manche Heilung wird sogar mit dem Wort für Errettung, sozein, beschrieben. Und so wie der Name des Erretters Jesus Rettung, Hilfe und Heil zugleich bedeutet, scheinen auch körperliche Heilung und geistliche Rettung aus ein und derselben Quelle zu fließen. Im Kontext der biblischen Berichte werden nicht nur die Schwäche des Körpers, sondern auch immer wieder die Schwäche des ganze Menschen, seine Armseligkeit, Unfähigkeit, Nutzlosigkeit und Bedeutungslosigkeit geheilt und auch seine wirtschaftliche Schwäche.
(…)
Das grch Wort für Krankheit, asthenäs, bedeutet einfach Kraftlosigkeit und Schwäche unterschiedlichster Art. Ganzheitliche Heilung setzt auf verschiedenen Ebenen an, zielt aber immer darauf den Einzelnen und die Gemeinschaft wieder handlungsfähig zu machen, sie zu befähigen zu lieben, zu genießen, sich zu freuen und den Willen Gottes zu tun. Letztendlich ist das Ziel von Heilung die Herstellung einer göttlichen Ordnung und hört darum wohl auch erst in der Ewigkeit auf.
(…)
Freitag, Oktober 31, 2008
Dienstag, Oktober 21, 2008
wort & musik
Freitag, Oktober 17, 2008
Bankenkrise
Mittwoch, Oktober 15, 2008
Positive Umdeutung / Refraiming
Montag, Oktober 13, 2008
1 ermutigende Wahrheit
Samstag, Oktober 11, 2008
Lustiger Talkmaster
Auch wennn es eigentlich ganz schön böse ist, aber ich musste auch lachen, weil die Überraschung so groß ist, wenn man erst die hohe Fistelstimme des einen Mannes hört und wenn dann später noch der Mann aus dem Publikum anfängt zu reden. Also dann kann man den armen Moderator voll verstehen, zumal er darauf nicht vorbereitet war, er hatte mit diesen beiden Gästen nicht geprobt.
Freitag, Oktober 10, 2008
Freitag, Oktober 03, 2008
Das nackte Gesicht von Ps 127


Ps 127,2: "Vergebens ist es für euch, dass ihr früh aufsteht, euch spät niedersetzt, das Brot der Mühsal esst. So viel gibt er seinem Geliebten im Schlaf." ist eine meiner Lieblingsverheißungen, die ich auch oft in Gottesdiensten ausgelebt habe, vornehmlich in den Jahren der weltweiten Erweckung zwischen 1994 und 1997. Diese Photos zeigen jedenfalls das nackte Gesicht von Ps 127,2 unter dem man kaum diese unsichtbare Realität vermuten würde. Aber dennoch ist sie da! Das bezeuge ich, der Verheißungsschläfer.
Montag, September 29, 2008
Das ist ja richtig lutschig
Montag, September 01, 2008
Wie wirklich ist die Wirklichkeit?
Was für ein cooles Bild! Ein sehr tröstlicher Start in diese neue Woche: Nicht das was man sieht, ist die Wirklichkeit, sondern das was man fast übersieht :-) Tja, da guckt ihr aber ... Vielen Dank an meine freie rasende Mitarbeiterin inzwischen irgendwo am Rande der Welt Annette Rauser. Mit dieser Maxime wolle man auch wohlwollend das andere Bild aus tiefster Vergangenheit anschauen :-)
Dienstag, August 26, 2008
"endlich ankommen"
Sonntag, August 17, 2008
Ein Lob auf Menschen, die auf's Detail achten
Mittwoch, Juni 04, 2008
Vorsicht vor Träumen :-)
Heute hat meine freie Mitarbeiterin Annette Rauser wieder etwas total Irrwitziges in ihrem Fischernetz gefangen. Da kann man mal sehen, dass sich erfüllende Träume auch eine erschreckende Eigendynamik gewinnen können :-)
Montag, Mai 19, 2008
Sonntag, Mai 18, 2008
Lachen: Revolte des Koerpers gegen den Verstand
Der Tuttlinger Psychotherapeut Michael Titze rät dazu, im Kampf gegen lästige Krankheiten mehr zu lachen. „Vor allem bei chronisch Kranken hilft Lachen, die Immunabwehr zu stärken“, so Titze. Wer lacht, der produziere mehr Glückshormone – die so genannten Endorphine.
Lachen ist für Titze die „Revolte des Körpers gegen den regulierenden Verstand“. Wenn die Nase sich in Falten lege, der Kopf zurückgeworfen und die Augen geschlossen würden, wenn der „Lachmuskel“ 15 Gesichtsmuskeln anspanne und die Stimmbänder in Schwingungen gerieten – „dann überlassen wir uns ganz der Weisheit des Köpers“.
Der wissenschaftlichen Erforschung des Lachens (Gelotologie!!!) hatte sich als Erster der amerikanische Psychologe Gregory Bateson 1953 gewidmet. Heute studieren nach Angaben des Vereins Humor-Care, dem Titze vorsteht, etwa 200 Humorforscher auf der ganzen Welt die Auswirkungen herzhaften Gelächters auf Leib und Seele. Lachen habe nur positive Auswirkungen auf die menschliche Psyche, sagt Titze.
Der 55-jährige Therapeut erläutert, in seinen Sitzungen übertreibe er die Versagensängste der Patienten so lange, bis sie lächerlich wirkten. Damit gebe er den Menschen „Mut zur Unvollkommenheit“. Jeder solle jeden Tag ganz bewusst ein wenig lachen. „Es steht in unserer Macht, dem Alltag viele lustige Seiten abzugewinnen, mit unseren Mitmenschen zu scherzen und Witze auszutauschen.“
Teilweise sei Lachen auch gefürchtet: „Rund zehn Prozent der Gesamtbevölkerung leiden an der krankhaften Angst, ausgelacht zu werden“, berichtet der Therapeuth.
Ist das nicht toll? Das erinnert mich zB auch an Ps 2 wo die Bösen Pläne gegen den Gesalbten, den Jesus in dir, schmieden. Aber der Herr thront im Himmel und kann darüber mit voller Siegesgewißheit nur lachen, ja, er spottet sogar über die Bösen. Und dann stelle ich mir so vor, wie der euch innewohnende Christus den Ps 23-Tisch deckt und sich mit euch erst einmal in aller Ruhe hinsetzt im Angesicht eurer Feinde, im Angesicht von Gallengries und Kehlkopfkratzen und ihren wilden Kumpanen und mit euch scherzen und lachen will, um ein paar Liter Endorphin freizusetzen, damit eure Immunabwehr gestärkt wird und Gottes Heilung fließen kann. Vielleicht ist da ja wirklich etwas mehr dran, als nur etwas Tröstendes.
Samstag, Mai 17, 2008
Mein neues Leben XXL in Wiesbaden
Da waren Julian und ich in Wiesbaden in der FeG, einem riesigen Gebäudekomplex, sehr geil, und ich habe über das XXL Leben das Jesus schenkt gepredigt, was glaube ich auch sehr geil war. Hinterher durfte man mir Fragen stellen und ich musste sie innerhalb 1 Minute beantworten und dann hatte das Mikro keinen Saft mehr. Das finde ich ja immer wieder total cool. Und Julian hat mir dann geholfen Bücher zu verkaufen und wir hatten einen lustigen Vater-Sohn-Abend.
Freitag, Mai 02, 2008
Gemüse Star Wars
Sonntag, April 13, 2008
1.Tim 4,8 ?
Total Recall Roid Woman Will Crush You - Watch more free videos
Unglaublich was man alles aus sich machen kann, wenn man nur Disziplin hat.
Montag, März 10, 2008
Geburtstagsschnipsel
Jeder, der sich die Fähigkeiterhält, Schönes zu erkennen,
wird nie alt werden
Franz Kafka
Jede Sorge, Freund, vermeide,
jedes Weh sollst du verachten.
Sieh die Lämmer auf der Weide:
sie sind fröhlich VOR dem Schlachten.
Ahnst du nicht, wie dumm es wär,
wären sie's erst hinterher ??
Birgit Baumstark
"Wo ein Begeisterter steht, da ist der Gipfel der Welt."
Joseph von Eichendorff
Sonntag, Februar 24, 2008
Samstag, Februar 09, 2008
Seufz - Das ist so schön ...
Hallo liebe Klingklangliebhaber und Gitarrenspieler, hier habe ich wieder etwas echt Anspornendes und wie ich finde auch Antörnendes gefunden :-) Einfach auf das Bild klicken und genießen ...
Samstag, Februar 02, 2008
Und das hab ich zum Nachdenken gefunden
Ja, Gott will die ganze Welt von Sünde, Tod und Teufeleien retten, aber nicht auf Kosten deiner und meiner Seele. Jede einzelne Seele ist Gott wichtiger als ein kurzfristiger Erfolg.
Und: Deine Biografie macht in Gottes Augen Sinn!
Freitag, Februar 01, 2008
Das hab ich zum Schmunzeln gefunden
Ein Rabbi sagt zu Gott: Hilfe, mein Sohn ist Christ geworden, was soll ich bloß tun? Gott antwortet : mach dir nichts draus, mein Sohn ist auch Christ geworden. Rabbi: Und was hast du getan? Gott: Ich habe ein neues Testament geschrieben.
Geiger aß mit einem katholischen Priester. "Wann werden Sie endlich das alte Vorurteil aufgeben und anfangen, nicht rituell zu essen?" fragte der Priester. - "Auf Ihrer Hochzeit, Hochwürden", entgegnete Geiger.
Israel. Die Mutter füttert den vierjährigen Esra. Er schreit: "Was stopfst du mich so voll? Bin ich ein Bus?"
Dienstag, Januar 29, 2008
Gebet ist Not-wendend
Heute habe ich schon wieder was Krasses gesehen. Es beinhaltet aber auch eine Menge Hoffnung und eine gehörige Portion Herausforderung: Watch this!
Freitag, Januar 18, 2008
Was haben wir nur getan?
Heute habe ich etwas gesehen und es schockiert mich immer wieder: Das hier!----------------------------------------------------------
So. Etwas später am Tag ...
... erkläre ich den Blue Moon zum Cocktail des Monats Januar, weil er mit meinem Lieblingsgetränk Gin gemixt wird. Ich empfehle ihn aber in der Variation des Iren Johny Johnston (1982).
Zutaten:
3,5 cl Gin
1,5 cl Cointreau
1,5 cl Blue Curaçao
1,5 cl Ananassaft
+ Bitter Lemon
Alle Zutaten (außer dem Bitter Lemon!) mit einigen Eiswürfel im Shaker schütteln und in ein Longdrinkglas abseihen, wenn man will mit Bitter Lemon auffüllen und kurz umrühren, sonst ohne Bitter Lemon auf Eis trinken. Mit Ananas und Kirsche dekorieren.
Donnerstag, Januar 17, 2008
Verschönere deine Wohnung
Und hier kommt er, der 2. Glückskeks aus dem Focus:Natürlich kann man sich ein schickes Designersofa zulegen, in das neueste Werk des derzeit angesagtesten indischen Objektkünstlers investieren oder die ganze Hütte unter dem Motto „Landhausromantik“ durchstylen. Aber auch mit weniger kostenintensiven Lösungen ist es möglich, sich in seinem Zuhause rundum wohlzufühlen. Ordne doch mal beispielsweise alle Möbel neu an. Oder schraube beim nächsten Glühlampenwechsel pastellfarbene Birnen in die Lampen, das gibt dem Raum eine warme, gemütliche Atmosphäre. Und wer sagt eigentlich, dass Wände immer weiß sein müssen? Etwas Farbe kann das gesamte Wohngefühl positiv verändern. Hier das Grundwissen der Farbenlehre: Helle Farben vergrößern einen Raum, dunklere können bedrückend wirken. Rottöne signalisieren Wärme, Gemütlichkeit und Lebensfreude. Nüchterne, kühle blaue und türkise Farben erinnern an die Frische des Meeres und des Himmels. Grün und Gelb charakterisieren Natürlichkeit und Neubeginn. Sandtöne geben deiner Wohnung einen noblen Anstrich. Regel Nummer eins lautet jedoch: Erlaubt ist, was gefällt. Besorge dir mal einen Farbfächer (beim Fachhändler oder in Baumärkten), und dann veranstaltest du eine Farborgie oder vielleicht auch nur eine Farbparty und suchst dir alleine oder mit allen deinen Freunden deine Lieblingsfarbe aus oder lässt dir den gewünschten Farbton anmischen. Knallpinkfarbene Wände im Schlafzimmer sollen aggressiv machen? Na und, wenn du Lust auf Knallpink hast - Pinsel in die Hand, und los geht's! Im Notfall lässt sich die Quietschfarbe ja auch schnell wieder überstreichen :-)
Mittwoch, Januar 16, 2008
Das Gesetz
Junge, Junge, heute hab ich was Krasses bei Wilfried Härle gelesen: "Das Gesetz, das nicht nur ein neues Tun, sondern letztlich ein neues Sein des Menschen fordert, verhindert also durch seine Form als Forderung die Verwirklichung seines Inhalts.-
Das läßt sich formal zeigen: Indem das Gesetz vom Menschen eine radikale Veränderung fordert, appelliert es an den alten Menschen, der bereits ein neuer sein müßte, um das Gebotene erfüllen zu können. Der alte Mensch kann sich aber nicht selbst zu einem neuen Menschen machen - jedenfalls nicht in einem radikalen Sinn.
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Das läßt sich aber auch inhaltlich zeigen: Das Gesetz gebietet Gottes- und Nächstenliebe, die von Herzen kommt. Solange aber das Tun des Gebotenen als Weg zum Heil verstanden wird, appelliert das Gesetz faktisch an die Selbstsucht. Es fixiert den Menschen also gerade auf das, was durch die Forderung des Gesetzes überwunden werden soll."
Da muss man doch echt mal drüber nachdenken. Viel Spaß dabei.
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